Reisen mit Rad oder / und Wohnmobil
und auch ganz anders

Über uns 

 

Wer wir sind

Wir sind Thomas und Susi. Da aber Susi, wie unten kommentiert, nichts von einer Veröffentlichung hält, gibt es hier jetzt nur ein Bild von mir. 


Eigentlich gehört der Name meiner Frau an die erste Stelle, aber Susi hält von meinem Unterfangen überhaupt nichts und möchte auch nicht öffentlich kenntlich gemacht werden. Sie liest zwar extrem gern Radreisen-Webseiten, aber die Vorstellung, selbst in so etwas integriert zu werden, gefällt ihr gar nicht. Insofern werde ich uns beide zwar vorstellen, in den Berichten auch häufig in das ‚wir‘ verfallen, aber ansonsten sie aus dem Bildmaterial so weit wie möglich heraushalten.

In der textlichen Vorstellung wird das aber nicht gehen, denn letztendlich bin ich zu dem, was ich jetzt bin, nur durch unser gemeinsames Leben geworden. 

Und nehmt es mir nicht nach, die Vorstellung ist ev. etwas ‚wustig‘. 

Zu mir: Ich bin Jahrgang 1964, in Braunschweig geboren worden und wohne jetzt in Wolfsburg, also nicht groß rumgekommen, zumindest wohnsitzseitig. Seid 1992 arbeite ich in der Ottomotoren-Entwicklung von Volkswagen und habe durch den Beruf ein wenig von der Welt gesehen.

Das Reisen liegt bei mir vielleicht etwas im Blut, aber so wie ich jetzt agiere, findet erst seid ca. 25 Jahren statt. In meiner Kindheit bin ich zwar schon gern mit dem Klapprad durch den Wald gerast und habe auch schon gern gezeltet, aber sonst war alles soweit normal.

Vor ca. 25 Jahren habe ich Susi beim Tischtennis-Sport in der TU-Braunschweig kennengelernt. Sie war damals schon sehr reiselustig und hat mich nach ihrer Sri-Lanka-Reise bei ihr zu Hause erst einmal mit dem mitgebrachten Tee vergiftet. Letztendlich hat es mich nicht umgebracht und wir sind immer noch glücklich zusammen. 

Kurze Zeit später haben wir uns den ersten VW-Bus gekauft, einen gebrauchten T2, der bei der Bundeswehr für den Mannschaftstransport benutzt worden ist. Schön in Nato-Oliv und mit 50 PS luftgekühltem Boxermotor. Den habe ich dann zum Leidwesen der Vermieter meiner Studentenwohnung in deren Auffahrt erst in Bundesbahn-Lemmige und anschließend in einem dunklen Rot mit der Rolle umgefärbt. Anschließend kam eine Tischtennisplatte und Luftmatratze als Bett und ein selbstgebauter Holzschrank für den Rest rein. Zum Transport der Surfumfänge haben wir dann auch einen Kasten fürs Dach gebaut. In Summe haben wir tolle Urlaube mit diversen Reparaturen unterwegs erlebt und möchten dies auch nicht missen.



Als dann aber die Motorleistung gegen Null ging (das Anfahren am San Bernadino Pass hat nicht mehr geklappt) und der Rostfraß extrem zunahm, haben wir uns einen gebrauchten T3 mit 2,1l Wasserboxer gekauft. Dieser wurde in überwiegender Eigentätigkeit und mit Hilfe meines Schwiegervaters mittels Reimo-Bausatz zum Wohnmobil  ausgebaut und auch in rot lackiert. 

Was für ein Fortschritt, ein Hochdach mit integriertem Bett (allerdings auf Grund der geringen Höhe nur als Ablage nutzbar), eine Truma-Gasheizung, fließendes Wasser, ein Herd mit Gasbetrieb und ein richtiges Bett im Innenraum, dazu noch deinerseits weiteren Stauraum.

Für das Hochdach haben wir dann noch einen passenden Surfbrett-Träger und ein Segelbox angeschafft. Und schon wieder, was für tolle Urlaube haben wir erlebt. 


Seid 2003 haben wir ein Bimobil als Wohnmobil. Dies ist im Vergleich zum vorhergehenden Bus quasi eine rollenden Eigentumswohnung. Den Grundriss habe ich mir überwiegend selbstausgedacht, Herr von Liebe (damaliger Eigentümer der Firma) hat dann nach längeren Diskussionen das dann auch so umgesetzt. Das Bimi haben wir noch immer und es gibt kaum etwas schöneres als mit dem Bimi und den Rädern und den Seekajaks oder Surfbrettern unterwegs zu sein. Zum Bimobil gibt es dann noch mehr Informationen unter ‚Technik, Hobby-Gegenstände


Parallel zu den Reisen mit dem Wohnmobil haben wir auch immer Motorrad-Touren gemacht und dann auch langsam mit Rad-Touren angefangen. Seid 1982 fahre ich Motorrad, dass ich aber zu Gunsten der Radreisen im Jahr 2012 aufgegeben habe. Susi ist erst mit mir mitgefahren und dann später auch selbst gefahren. Sie hat etwas vorher mit dem gleichen Grund aufgehört. 


Zum Radreisen hat sie mich aber gebracht. Anfangs habe ich das vehement abgelehnt, dann haben wir mit einer 3 Tages Tour angefangen und danach wurde es unterwegs immer länger. 

Unsere weiteren aktuellen Aktiv-Hobbys sind Mountainbiken, Windsurfen, Seekajak fahren, Langlauf und Schneeschuhwandern.



Zu Susi gibt es jetzt auch noch ein paar Informationen. Sie ist 1967 in Peine geboren worden. Wir kennen uns seid Ende 1988 und sie ist eindeutig der unternehmenslustigere Part von uns beiden. Sie hat es schon immer in die weite Welt hinausgetriebenen. 

Susi hatte in 2018 ein Sabbatjahr und war während dieser Freistellung fast nur mit dem Fahrrad allein unterwegs, ca. 7 Monate in Australien und 3 Monate in Kalifornien. Den Rest in Europa und natürlich hatten wir auch noch einen gemeinsamen 3 wöchigen Urlaub mit dem Bimobil, den Surfbretten und den Rädern in Kroatien.


Bezüglich unsere beiderseitigen Radaktivitäten sind wir beide, Gott sei Dank, gemeinsam unterwegs. So haben wir ein zu jeder Tätigkeit / Umweltrandbedingung passendes Fahrrad, in Summe kommen dann in unserem Haushalt 12 Räder zusammen, die sich über das ganze Haus verteilen. Zu den Rädern gibt dann noch mehr Informationen unter ‚Technik‘

Ein Radhändler hat mir mal gesagt, dass man in Summe n+1 Räder haben muss, wobei n die Anzahl der Räder im Haushalt ist.



Wie wir reisen

Das ist schwierig zu differenzieren. Susi würde jetzt sagen, um liebsten mit dem Fahrrad. 

Bei mir ist das etwas schwieriger, ich liebe das Reisen mit dem Wohnmobil, aber auch mit dem Fahrrad oder auch die Kombination aus beidem. Generell brauch ich bei sehr langem Reisen ein Art Bezugsbasis (Vergleichbar mit einem Schneckenhaus) und da ist für mich das Wohnmobil das am besten geeigneste.  

Wenn wir aber Reisen, dann in Ruhe und mit dem Motto, der Weg ist das Ziel. Insofern gehören wir wohl zu den langsamsten Reiseradlern. Die Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit am Tag liegt je nach Witterung und Streckenprofil bei 9 bis 13 km/h. Und beim Radreisen benutzen wir auch kein Pedalec, das passt einfach nicht zu unserem Reisestil. Ich sehe das bei den täglichen Fahrten zur Arbeit, unter 20 km/h fährt man da eigentlich nie und dann das ständige Nachladen. Dies ist für unterwegs überhaupt nicht geeignet, insbesondere wenn man einsam übernachtet.

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